Altenheim

Das Hetzeldorfer Altenheim gibt es seit ca.30 Jahren und es wird vom evang. Diakonieverein Mediasch betreut. Es verfügt über drei Häuser, die im Laufe der Jahre um- und ausgebaut wurden. Dabei ging es oft auch darum die Pflegeeinrichtung den gängigen EU-Normen anzupassen. Bei vielen dieser Arbeiten erhielt die Diakonie Unterstützung von freiwilligen Helfern aus dem Ausland, von Kirchengemeinden und vielen verschiedenen sozialen Einrichtungen. Dies beinhaltet sowohl finanzielle und materielle Unterstützung sowie Arbeitsleistungen von freiwilligen Helfern.

Die Heimbewohnerkommen zum größten Teil aus dem ländlichen Raum und sind arme, kranke und sozial schwache Menschen. Die meisten davon sind alleinstehend und ohne Familien. Zur Zeit leben im Altenheim 28 Personen. Die Maximalblegung umfasst 30 Heimplätze. Die beiden freien Plätze werden in den nächsten Wochen und Monaten nachbesetzt.

Die BewohnerInnen kommen aus den Ortschaften Hetzeldorf, Absdorf, Birthälm, Wolkendorf, Großprobsdorf, arbergen, Karlsburg, Großkopisch, Petersdorf, Reussdorf, Langenthal und Mediasch.

Teil des Konzepts des Altenheims ist die eigene Landwirtschaft, die zur Selbstversorgung der BewohnerInnen dient. Allerdings können nur noch wenige Bewohner bei der Bewirtschaftung mithelfen, sodass die meiste Arbeit durch den Heimleiter erfolgt. Das Altenheim hält auch einige Tiere, der Erlös aus den Gewinnen der Tierhaltung kommt ebenfalls vollständig dem Altenheim zugute. 

Wie überall, ist die Finanzierung des Altenheims das größte Problem. Hier eine kurze Übersicht über die Einnahmequellen der Diakonie für das Altenheim:

 Staatliche Zuwendung:   14,06%
Renten und Beiträge der BewohnerInnen:   53,78%
Spenden: 32,16%

Die Betreuung der HeimbewohnerInnen übernimmt ein Team von zehn Personen.  Allen voran der Heimleiter, der eine Vielfalt von Aufgaben betreut. Dazu gehören die Leitung, die Arbeitseinteilung, die Organisation der Landwirtschaft und vieles mehr. Neben dem Heimleiter gibt es noch zwei Köchinnen, zwei Krankenschwestern und 5 PflegerInnen.

Im letzten, so schwierigen, Jahr hat der Diakonieverein sein bestmöglichstes getan, um die Einhaltung der Schutzmaßnahmen und die Ausführung der wöchentlichen Tests der Angestellten und BewohnerInnen zu gewährleisten. Der Diakonieverein hat sein möglichstes getan, damit die BewohnerInnen so wenig wie möglich von der schwierigen Lage mitbekommen. Die am häufigsten gestellte Frage der BewohnerInnen war folgende:

„Warum bekommen wir so wenig Besuch?“

Dennoch hatten alles zusammen ein schönes Weihnachtsfest, alle BewohnerInnen konnten beschenkt werden und erhielten hausgemachte Kuchen und Obst.

  • Anm.: Der Beitrag stammt von der Vorsitzenden des Diakonievereins Ursula Juga-Pintican und wird nun regelmäßig durch die HOG aktualisiert.